Lächeln verzaubert

Behandlungsmethoden

Herausnehmbare Zahnspangen

Herausnehmbare Zahnspangen kommen hauptsächlich bei Kindern im Alter von 8 bis 14 Jahren zum Einsatz, vor allem so lange Milchzähne vorhanden sind. Die losen Zahnspangen sollen Wachstumsschübe im Kiefer des Kindes ausnutzen. Dabei werden verschiedene Spangendesigns für individuelle Indikationen angeboten.


Hier erhalten Sie weitere Informationen zu den verschiedenen Systemen:
 

Lückenhalter / Platzhalter

 

Milchzähne haben während des Zahnwechsels die Funktion, für die bleibenden Zähne Platz zu schaffen. Bei einem verfrühten Verlust durch Karies, Unfall oder Entzündung sollte ein Lückenhalter bzw. Platzhalter angefertigt werden. Diese Art der Klammer ist herausnehmbar und wird hauptsächlich nachts getragen. Diese Zahnspange soll die Lücke für den bleibenden Zahn offen halten. Der Lückenhalter hat nur eine passive Funktion. Eine aktive Funktion zur Zahn- und Kieferkorrektur besitzt der Platzhalter nicht.
 

Aktive Platte

 

Die Aktive Platte ist eine herausnehmbare Zahnspange. Mit diversen Schrauben und Federelementen lassen sich Kiefer- und Zahnbewegungen durchführen. Damit die Aktive Platte optimal wirkt, ist eine Tragezeit von mindestens 16 Stunden pro Tag empfehlenswert. In der Schule (Gefahr des Verlierens) und beim Sport (Verletzungsgefahr) sollte die Klammer nicht getragen werden. Die Patienten können die Zahnspange selber aktivieren, indem die Schrauben mit einem speziellen Stellschlüssel gedreht werden. Andere in der Spange befindlichen Elemente werden vom behandelnden Arzt aktiviert.
 


 

Vorschubdoppelplatte (VSD)

 

Vorschubdoppelplatten gehören zur Gruppe der funktions-kieferorthopädischen Geräte. Sie dienen zur Steuerung des Wachstums. Dabei werden der Ober- und der Unterkiefer in die entsprechende Position zueinander gebracht. Damit die Vorschubdoppelplatte optimal wirkt, ist eine Tragezeit von mindestens 16 Stunden pro Tag empfehlenswert. In der Schule (Gefahr des Verlierens) und beim Sport (Verletzungsgefahr) sollte die Klammer nicht getragen werden. Die Patienten können die Zahnspange selber aktivieren, indem die Schrauben mit einem speziellen Stellschlüssel gedreht werden. Andere in der Spange befindlichen Elemente werden vom behandelnden Arzt  aktiviert. In unserer Praxis verwenden wir die Vorschubdoppelplatte nach Prof. Sander.
 

Aktivatoren

 

Aktivatoren gehören zur Gruppe der funktions-kieferorthopädischen Geräte. Er dient zur Steuerung des Wachstums, dabei werden der Ober- und der Unterkiefer in die entsprechende Position zueinander gebracht. Damit der Aktivator optimal wirkt, ist eine Tragezeit von mindestens 16 Stunden pro Tag empfehlenswert. In der Schule (Gefahr des Verlierens) und beim Sport (Verletzungsgefahr) sollte die Klammer nicht getragen werden. Andere in der Spange befindlichen Elemente werden vom behandelnden Arzt aktiviert. In unserer Praxis verwenden wir den klassischen Aktivator.
 

 

Bionator

Beim Bionator nach Prof. Balters handelt es sich um ein funktions-kieferorthopädisches Gerät. Die Bionator Therapie gilt als ganzheitliche Kieferorthopädie. Dieses Gerät ist eine herausnehmbare Zahnspange, liegt locker im Mund und wirkt auf beide Kiefer gleichzeitig. Der Bionator formt bei jedem Schlucken und Sprechen mit der vom Patienten selbst aufgewandten Kraft Kiefer- und Zahnstellungen auf natürlichem Weg. Dabei gestaltet er gleichzeitig die Gesichtspartie auf sanfte Art und Weise. Durch die Überführung der Kiefer in eine richtige Position kann sich die Wirbelsäule aufrichten. Dadurch wird eine bessere Haltung, Atmung und Belüftung der Nebenhöhlen und die korrekte Mundraumentwicklung gefördert. Somit kann der Bionator die Kopfhaltung verbessern, die Nasenatmung fördern, das Schlucken trainieren, den Stoffwechsel aktivieren, Muskulatur lockern und das Skelettsystem aufbauen.
      Die Bionator-Behandlung ist eine sehr wirksame Methode zur Behebung von Dysgnathien, die durch Fehlfunktionen bedingt sind, insbesondere durch Zungen- und Lippenhaltungsfehler. Da die Bionator-Therapie am Ursprung der Anomalie ansetzt, versucht sie, Staus zu lösen, Starre in Bewegung zu bringen, den Rückbiss zu korrigieren und Disharmonien in Harmonien zu überführen. In unserer Praxis verwenden wir den Bionator nach Prof. Balters.
 

Funktionsregler nach Fränkel

 

Der Funktionsregler nach Fränkel gehört zur Gruppe der funktions-kieferorthopädischen Geräte. Er dient zur Steuerung des Wachstums, dabei werden der Ober- und der Unterkiefer in die entsprechende Position zueinander gebracht. Beim Funktionsregler steht im Vordergrund, dass er das Gebiss über seinen Einfluss auf die Muskulatur vom Mundvorhof aus verändert. Er normalisiert die Tätigkeit der Muskulatur, hält insbesondere entwicklungshemmenden Einflüssen der Wangen-, Lippen- und Kinnmuskulatur vom Kiefer ab und führt durch gleichzeitige Dehnung dieser Weichteile dem apikalen und skelettalen Bereich kieferorthopädische Reize zu. Dies wird insbesondere von den beiden Wangenschilden sowie den Lippenpelotten bewerkstelligt.

      Damit der Funktionsregler nach Fränkel optimal wirkt, ist eine Tragezeit von mindestens 16 Stunden pro Tag empfehlenswert. In der Schule (Gefahr des Verlierens) und beim Sport (Verletzungsgefahr) sollte die Klammer nicht getragen werden. Andere in der Spange befindlichen Elemente werden vom behandelnden Arzt aktiviert.
 

Retentionsgerät / Retentionsplatten

 

Diese Spangen finden Ihren Einsatz im Anschluss nach einer kieferorthopädischen Behandlung. Damit soll die erreichte Zahn- und Kieferfehlstellung gesichert werden. In der ersten Wochen werden diese Tag und Nacht (24 Stunden) getragen, nach der ersten Woche nur noch nachmittags und nachts. Nach einem halben Jahr Tragezeit werden die Retentionsgeräte / Halteplatten durch nicht sichtbare herausnehmbare Schienen ersetzt. In unserer Praxis verwenden wir Retentionsplatten und den Hawley-Retainer.

Vorteile

  • herausnehmbar
  • leicht durchführbare Mundhygiene
  • mit geringem Aufwand lässt sich das Wachstum ausnutzen 

 

Nachteile

  • beeinflusst geringfügig die Sprache
  • bei der Aktivierung der Schrauben können leichte Druckschmerzen auftreten
  • diszipliniertes Tragen und die Mitarbeit des Kindes ist erforderlich
  • es können mit der herausnehmbaren Zahnspange nicht alle Zahnfehlstellungen korrigiert werden
     

Feste Zahnspangen

 

Im Gegensatz zu den herausnehmbaren Spangen werden feste Spangen nicht nach einem vom Kieferorthopäden hergestellten Abdruck durch einem Zahntechniker gefertigt, sondern direkt vom Zahnarzt. Dieses Vorgehen erfordert vom Kieferorthopäden hohes technisches Wissen und große Sorgfalt. [mehr…]
 

 

Pendulum-Therapie

 

Außenspangen (HeadGear) werden von Eltern und Kindern oft gefürchtet. Sie erfordern ein diszipliniertes Tragen, damit der Erfolg eintritt. Beim Pendulum ist das Tragen der Außenspange und die Extraktion einzelner Zähne nicht mehr erforderlich. Der Vorteil für die Kinder besteht darin, dass das Pendulum nicht herausgenommen werden kann. [mehr…]
 

 

Logopädie

 

Die Logopädie beschäftigt sich mit der Prävention, Diagnostik und Therapie von Stimm-, Sprach-, und Schluckstörungen. Fehlstörungen in diesem Bereich führen zu Zahn- und Kieferfehlstellungen. Daher ist es wichtig, auf diese Störungen Aufmerksam zu machen. Wir arbeiten intensiv mit Logopäden zusammen.